Lisa Sonnenschein
Jipiie, mein erstes Carlsen-Rezensionsexemplar ist angekommen. Und hat mich direkt vom Stuhl geschmissen (Hier geht es direkt zum Buch auf der Verlagshomepage)!


Die Protagostin dieses Buches ist Sefia, die schon sehr früh und unter mysteriösen Umständen ihre Eltern verloren hat und mit ihrer Tante Nin von Ort zu Ort reist. Ständig auf der Flucht vor... Ja, vor was eigentlich? Sefia selbst hat keine Ahnung, aber sie ahnt, dass es etwas mit dem merkwürdigen, kantigen Ding zu tun hat, das sie aus ihrem Elternhaus mitgenommen hat - diesem... "Buch"?

Die Welt, in der wir uns hier bewegen, ist eine mittelalterliche. Es gibt keine Schriftzeichen oder Medien für Schrift (Vielleicht doch ein Horrorroman?? :D). Dabei bleibt sie relativ traditionell high-fantasy-mäßig aufgebaut. Wir treffen Banditen, Menschenhändler, Kneipenbesitzer, Piraten, Assassinen und sonstiges Gesocks - einige davon höchst liebenswert, die meisten eher nicht so.
Durch die Handlung zieht sich dabei immer das Mysterium Buch - warum ist jemand hinter Sefia her? Warum hat sie immer wieder Visionen? Diese Fragen bilden den roten Faden, an dem sich die Protagonisten entlanghangeln und das funktioniert prima, denn es hat eine epische Abenteuerreise zur Folge. Außerdem kommt man als Leser selbst ins Rätseln - hier verschwindet die Schrift auf einmal langsam, da ist eine Passage überpinselt und was hat es mit den einzelnen Worten unten neben den Seitenzahlen auf sich, die in unregelmäßigen Abständen auftauchen?

Was soll ich zum Schreibstil sagen, ohne dass es klischeehaft wird? 
Er ist wunderbar flüssig und hat mich super durch die Geschichte geführt. Das Niveau der Sprache ist "Jugendbuch", ich fand es sehr angenehm.

Die Charaktere sind das Herz des Buches - ich war sooo begeistert von Sefia! Die Nebencharaktere sind allerdings ebenso liebevoll ausgearbeitet und auch wenn man oft am Anfang nicht so genau weiß, ob man selbst an Sefias Stelle diesem Menschen trauen würde, entwickelt man sehr schnell einen persönlichen Bezug (ob positiv oder negativ).

Mein Fazit: Ein tolles, fesselndes Buch und ein klasse Auftakt für mehr Abenteuer in dieser Welt! Die richtige Mischung aus Fantasy, Abenteuer und Action machen es rundum empfehlenswert und ich überlege schon jetzt, wem ich es wohl noch unter den Baum legen könnte.
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Traci Chee: Ein Meer aus Tinte und Gold. Erschienen am 25 November 2016 im Carlsen Verlag. Kostenpunkt:17,99€ als Hardcover.
Lisa Sonnenschein
Buchblogger sind ein buntes Völkchen, es gibt mittlerweile so viele von uns, dass man schon mal den Überblick verlieren kann.
Aber wem folgen wir da eigentlich? Ich habe euch mal einen (nicht ganz ernst gemeinten;)) Überblick zusammengetragen.

Der/die Bookstagramer*in
Dieser Buchblogger mag es bunt! Er oder sie wird euch an seinem gesamten Leben teilhaben lassen. Ob ein neues Buch eingetrudelt ist, der Tee heute mal eine ganz besonders außergewöhnliche Sorte ist oder der neue Schmuck buchig ausfällt - vom Bookstagramer habt ihr sofort ein Bild davon! Natürlich wird das mit Liebe zum Detail arrangierte Motiv nach der Aufnahme erstmal ausgiebig bearbeitet. Der Buchblog eines Bookstagramers wird stets ein Augenschmaus sein, auch unabhängig von seiner Präsenz auf Instagram.




Die Mutti/der Vati
Niemand weiß so genau, wann er oder sie eigentlich angefangen hat zu bloggen. Klar ist nur: Dieser Blog existiert schon ewig! Mutti/Vati hat für jeden einen Buchtipp parat und weiß immer genau, welcher Buchpreis grade an wen verliehen wurde. Mit Jugendfantasy kann er/sie nicht so viel anfangen, aber wer braucht das auch schon, wenn man Süskind lesen kann? Dieser Bloggertypus wird einfach von allen gern gemocht und obwohl die Rezensionen oder Berichte von Lesungen hier nicht besonders häufig erscheinen, sind sie immer mit vollkommener Präzision und fast perfektionistisch verfasst.




Der/die Kickstarter*in
Den Kickstarter-Blog gibt es eigentlich erst seit ein paar Monaten - trotzdem hat er schon wahnsinnig viele Follower und ständig kommentiert jemand. Es ist, als würde die Welt darauf warten, dass wieder ein Post auftaucht. Ein Blogger dieses Typus hat einfach unglaublich viele Kontakte - es scheint als würde er oder sie einfach jeden kennen. Gepostet wird regelmäßig jeden Tag, aber ohne unpersönlich zu werden. Beim Kickstarter zu folgen bedeutet irgendwie immer, freundlich aufgenommen zu werden und auch wenn er/sie noch viel (zum Beispiel bei der Mutti) erfragen wird, antwortet er oder sie auch immer auf Nachrichten und versucht, es allen recht zu machen.




Der/die Eigenbrödler*in
Dieser Blogger macht, was ihm grade so in den Sinn kommt. Es gibt was Neues? Rauf auf den Blog! Es passiert mal fünf Tage nichts? Auch gut. Aus Konflikten seiner Kollegen wird er sich gepflegt raushalten - auch Blogtouren sind nicht so sein Ding. Er/sie hat seinen/ihren Blog ins Leben gerufen, um etwas Eigenes auf die Beine gestellt zu haben. Dieser Blogger lässt sich von keinem reinreden und wird immer sein eigenes Süppchen kochen. Gegebenenfalls ist er/sie eine Mischung aus verschiedenen Bloggertypen.




Der/die Reziposter*in
Eigentlich gibt es seinen/ihren Blog nur, weil er/sie eine Plattform gebraucht hat, um sich endlich mal all die Wertungen für die gelesenen Bücher merken zu können! Das Ganze hat angefangen, als würde man ein Lexikon erstellen und irgendwie hat er oder sie noch nicht ganz mitbekommen, dass dieser Blog tatsächlich gelesen wird. Eigentlich lädt er/sie nämlich nur seine/ihre Rezensionen hoch und bewertet ggf. noch auf Amazon. Das erfordert natürlich ziemlich viel Zeit und weil die Rezis auch mit viel Liebe zum Detail verfasst werden, postet dieser Blogger weniger häufig, dann aber mit umso wichtigerem Inhalt.




Der/die Allrounder*in
Wer ausschließlich auf der Suche nach buchigem Bloginhalt ist, ist bei diesem Blogger an der falschen Adresse. Er oder sie hat mindestens ein weiteres Thema, mit dem er seine/ihre Leser unterhält. Das hat den Vorteil, dass es mehr zu posten gibt und je nachdem, welche Themen der/die Allrounder*in auf dem Blog zusammenträgt, kann das auch mal ziemlich persönlich werden. Unterhaltsam ist es auf jeden Fall immer - WENN man sich für das Hobby/den Job/die Familie/das Haustier dieser Person interessiert. Und für Bücher.




Der/das Fanboy/girl
Dieser Blogger schreibt regelmäßig eskalative Posts, weil mal wieder einer seiner/ihrer Lieblingsautoren einen Tweet kommentiert hat. Über den seid ihr auch immer voll up to date, denn Blogger dieses Typus haben so ziemlich alle wichtigen Menschen der Buchwelt abonniert und sind die ersten, die Neuigkeiten erfahren. Emotionalität gehört für sie zum Bloggen mit dazu.
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Und? Habt ihr euch (oder mich?) wiedergefunden? Habt ihr Ideen für weitere Arten von Bloggern? Oder ist das alles Quatsch und jeder ist eben so wie er ist? Ich hoffe, ihr hattet Spaß mit meiner kleinen Übersicht ;)

Alle Bilder sind pixabay.com entnommen.
Lisa Sonnenschein
Bevor ich euch irgendetwas anderes dazu erzähle: Dieses Buch ist der zweite Teil einer Buchreihe, kann aber auch absolut ohne den Vorgänger gelesen werden (wie in meinem Fall).
Obwohl es einen heimlichen Protagonisten in diesem Buch gibt, begleiten wir hauptsächlich Lilli und Alex - die beiden sind ein ungleiches Liebespaar aus zwei verschiedenen Welten. Sie aus der der Menschen und er aus der der Wasseramphibien. Als Verbindungsglied zwischen beiden wird Lilli von Anfang an in dramatische Ereignisse verstrickt, die nicht nur ihre eigene Familie und ihre Liebe zu Alex gefährden, sondern gleich die gesamte Menschheit.
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"Wenn ich die Macht habe, etwas zu tun, dann habe ich auch den Willen, es nicht zu tun."
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Wie die kleine Zusammenfassung oben schon verrät, kommt in diesem Buch einer ganzer Haufen an Handlungssträngen zusammen. Dabei kann ich allerdings absolut nicht verstehen, warum diese Autorin nicht für einen der ganz großen Verlage schreibt, denn das Ganze ist so professionell und überzeugend verpackt, dass ich das Buch besonders am Ende nicht weglegen konnte. Zu keiner Zeit wirkt die Geschichte abstrus zusammen gesponnen oder klischeehaft, Karla Fabry ist wirklich eine wunderbare Erzählerin ihrer Geschichte. Der Schreibstil ist Jugendbuch-gerecht, flüssig, bildhaft, aber nicht kitschig. Zeitweise habe ich ein paar dialektale Ausdrücke gefunden und gegen Ende des Buches (als es dann emotional wird^^) dann auch einige wenige Rechtschreibfehler - aber nicht so, dass es mein Leseerlebnis getrübt hätte.

Die Charaktere waren schön beschrieben - besonders Eugene, ein guter Freund von Lilli, macht eine tolle Entwicklung durch. Ich hatte zugegebenermaßen am Anfang ein kleines Twilight-Teil-2-Throwback, das hat sich aber sehr schnell wieder gegeben (weil Lilli weniger heult und schmachtet und mehr eine Frau der Tat ist ;)).

Eines hat mich hier allerdings doch gestört. Alex trifft ziemlich zu Anfang der Geschichte die Entscheidung, aus Lillis Leben verschwinden zu müssen. Das konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen und klar, es ist wichtig für den Handlungsverlauf. Trotzdem war dieser Schritt von ihm für mich überzogen und ich bin auch folgend nicht mehr mit Alex warmgeworden, der mir dann sehr theatralisch erschien.

Das ist aber jetzt wirklich Pingelei und mal ganz ehrlich - eine Liebesgeschichte, die sogar ich überzeugend finde? Einmalig! 
Tolle Handlung, stilistisch klasse, eine starke Protagonistin. Ja, dieses Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen :)!
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Karla Fabry: Schattenblau - Das dunkle Raunen des Meeres. Erschienen am 23. August 2016 bei CreateSpace. Kostenpunkt: 13,99€ als Taschenbuch.
Lisa Sonnenschein
Das Buch habe ich im Rahmen der "Aktion Buchflüsterer" von Buecher.de erhalten - der Witz an der Sache ist, dass man nie weiß, was man zugeschickt bekommt. Ich habe nur Genres angegeben, die ich gerne lese und den Rest auf mich zukommen lassen. 
Dieses Buch hat mich also aus dem Hinterhalt überfallen könnte man sagen :P!

Meine Videorezension beginnt bei Minute 15:18.




Hier könnte ein Kommentar zum Titel dieses Buches stehen - aber ich verkneife mir das jetzt und fange mit dem Inhalt an :P!

Die Erzählperspektive dieses Buches wechselt immer wieder zwischen John, der auf der Suche nach seinem spurlos verschwundenen Cousin Max Schreiber ist und ebendiesem. John ist aus seiner Heimat in Amerika extra nach Innsbruck gereist, um seine Recherchen im Archiv dort anstellen zu können. Max Schreibers Spur verliert sich in einem kleinen Bergdorf in den 1950er Jahren - der Autor nimmt uns in genau dieses einsame Nest mit...

Ich muss sagen, dass ich ein bisschen gebraucht habe, mit diesem Buch warm zu werden - irgendwie habe ich nicht nachvollziehen können, wo der Autor hinwollte. Lese ich hier eine Biografie oder einen Krimi? Oder doch so ein Bergsteiger-Naturkatastrophen-Gedöns? Zwischendrin hat sich sogar eine Romanze angekündigt!
Endeffektlich kann ich sagen: Keine Ahnung! :D Das Buch hat ein bisschen was von allem und genau das macht es auch so spannend. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was zum Henker in diesem Dorf falschläuft. Obwohl der Schreibstil sehr erwachsen und bildlich erzählend ist (besonders zum Ende des Buches nutzt der Autor gerne kurze, prägnante Sätze, um die Geschehnisse zu beschreiben), bleibt die Geschichte interessant. Für Fans der locker-leichten unterhaltenden Spaß-Literatur ist das Buch allerdings nichts, es vermittelt eine doch sehr bedrückende, zwischenzeitlich fast düstere Atmosphäre und hat mich länger beschäftigt, als ich zu Anfang gedacht hätte. 
Dazu muss man aber sagen, dass ich ja selber so ein Dorfkind bin und dieses verschrobene in sich gekehrte und misstrauische Verhalten von dessen Bewohnern aus erster Hand erfahren durfte - lieber Herr Jäger, das hast du beeindruckend vermittelt!

Mein Fazit: Ein toll geschriebenes Buch mit famosem Showdown - perfekt für die schmuddelig-kalte Jahreszeit gerade. Mich hat es gefesselt und ich kann mir vorstellen, dass hier Leser auch genreübergreifend auf ihre Kosten kommen :).
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Gerhard Jäger: Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod. Erschienen am 26 September 2016 im Karl Blessing Verlag. Kostenpunkt: 22,99€ als gebundene Ausgabe.
Lisa Sonnenschein
Ja, ich habe viele Bücher. Und nein, eigentlich leide ich nicht in großem Maße darunter. Gerne baue ich für meine vielen Bücher auch mal an (Hier geht's zum Post über meinen letzten Umbau, da ist mein Regal ungelesener Bücher dann auch mal zu sehen).

Manchmal packt mich dann aber doch das schlechte Gewissen - und dann kommt eine Tag-Markierung wie die folgende von der lieben Glacyneyla gerade recht! Fragen zu meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher), die mir selbst nochmal so einiges erklären... Warum lese ich bestimmte Bücher einfach nicht? Tja, seht selbst ;)



Und im Endeffekt brauche ich wohl einfach mal wieder Urlaub und Lesezeit...!
Lisa Sonnenschein
Ihr habt wieder so zahlreich mitgemacht - vielen lieben Dank für all eure kreativen Vorschläge und Geschichten! Ich habe mich über jede einzelne Antwort gefreut und musste so manches Mal sehr laut lachen :P

Eure Vorschläge waren größtenteils sehr kulinarisch - die Zufallsauswahl hat (davon völlig unbeeindruckt^^) entschieden!
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Harry Potter Paket 1 geht an
Jen Ni (Mit der zungenfreundlichen Losung "hcidenffö")

Harry Potter Paket 2 bekommt
Daemonia Fatale (Mit der Abkürzung "Truelovingheart")

Und über den Trostpreis mit den Goodies von der Frankfurter Buchmesse darf sich freuen
Melan Zani (Mit "Ich komme in Frieden")
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Herzlichen Glückwunsch ihr Lieben! Bitte lasst mir doch schnellstmöglich eure Adressen zukommen, damit ich euch mit euren Umschlägen beglücken kann.

Magische Grüße an alle - schön, dass ihr da seid!
Lisa Sonnenschein
Ich bin ja wirklich ein totaler Adventskalender-Mensch! Meine Mama hat auch immer noch die unausgesprochene Verpflichtung, mir jedes Jahr 24 Päckchen zuzuschicken, über die ich mich jeden Tag freuen kann. =)
Dieses Jahr hat der Sorriso Verlag sich etwas ganz Besonderes ausgedacht, um Menschen wie mir das Leben schön zu machen!

Meine Videorezension zu dieser Idee beginnt bei Minute 8:46 im Video.




Das Buch überrascht einen jeden Tag bis Weihnachten mit einer kleinen Bastelidee - zu verschiedenen Fragen (Beispiele sind "Was hast du richtig gut gemacht?", "Was wurde Schönes mit dir geteilt?" oder "Worauf bist du richtig stolz?") dürfen Herzchen, kleine Weihnachtsbäume, Christbaumkugeln oder Sterne gestaltet werden. Alles ist erlaubt: Schneiden, Kleben, Malen, mehr Schneiden...
Und die Ergebnisse können dann am Weihnachtsbaum (oder in meinem Fall an der Wandleuchte^^) aufgehängt werden.


Was erstmal klingt, wie eine süße Idee für Familien mit Kindern, funktioniert auch als Pärchenhaushalt (wie in meinem Fall), mit ausschließlich Erwachsenen (wie bei meiner Oma, die mit meiner Mama zusammenlebt) oder im Singlehaushalt (wie im Falle einer Freundin). Der Clou ist dabei nicht, dass die schönsten Weihnachtsbaumanhänger der Welt dabei rauskommen, sondern man einfach all die positiven Momente des vergangenen Jahres nochmal hochholen und sich darüber freuen kann. :)

Das hier links ist übrigens "Mein schönstes Foto" - das erste Foto, das ich von unserer jetzigen Wohnung zu sehen bekommen habe!



Wir haben das kollektiv gemacht - mit einem Tisch voller Bastelutensilien und gemütlicher Musik im Hintergrund. Vielleicht kennt ihr das vom Plätzchenbacken?

Ihr könnt euch also vorstellen, wie alle meine Freunde, die mal zu Besuch da waren, dazu verdonnert wurden, einen Anhänger zusammenzubasteln! Nach anfänglicher Skepsis hatten wir alle immer superviel Spaß zusammen - und als tägliches Ritual ist der Kalender einfach eine famose Sache :).

Mir sind zwar schon mehrere Adventskalenderbücher über den Weg gehüpft, dieses hier ist aber wirklich mein Highlight bisher. Sogar mit einem ausgewachsenen "Alles-ist-doof-Tief" bringt einen das Nachdenken über z.B. "Wofür bist du dankbar?" immer wieder auf andere Gedanken und sorgt für gute Laune - einfach süß!



Hier seht ihr oben "Was machst du am liebsten in deiner Freizeit?" von meinem Freund, links "Wer ist dein/e beste/r Freund/in?" von meiner Freundin Caprice und "Was war dein genialster Fund?" von mir.

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Karen Christine Angermayer und Ann Cathrin Raab: Hurra, das war ein tolles Jahr. Erschienen am 1. Oktober 2016 im Sorriso Verlag. Kostenpunkt: 10,95€ als Taschenbuch.
Lisa Sonnenschein
So - ich habe euch etwas aus London mitgebracht! An alle Menschen, denen diese Harry Potter Kiste jetzt langsam auf den Geist geht: Ein letztes Mal, dann bin ich still - versprochen ;)!


Verlost werden dieses Mal gleich drei Päckchen:

2x Harry Potter Fanartikel aus der Studiotour in London (bestehend aus Hogwarts-Schreibheft, Heiligtümer Notizblock, Fantastische Tierwesen Kugelschreiber und Hogwarts-Express Ticket).
Dazu gibt es einen Haufen Goodies von der Messe in Frankfurt - Vieles davon signiert ;)

1x einen Trostpreis - ohne Harry Potter, aber mit haufenweise Goodies von der Frankfurter Buchmesse :)

Wenn ihr gewinnen wollt, beantwortet mir bitte die folgende Frage:

Welches magische Zauberwort müsste man sprechen, damit sich EURE Tür zum Gemeinschaftsraum auftut?

Bitte schreibt mir eure Antwort bis zum Sonntag, 13.11.2016, 23:59 Uhr in die Kommentare, ich werde dann so schnell wie möglich auslosen.

Die Teilnahmebedingungen:
  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärst Du dich einverstanden, dass Du als Gewinner öffentlich genannt werden darfst.
  • Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. 
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Lisa Sonnenschein
Jippiee, es gibt mal wieder eine Videorezension! :)
Sie startet diesmal bei Minute 9:55.

Ich stelle euch das neue alte Buch von Antonia Wesseling vor (Wer zum Henker ist das, fragt ihr? Hier geht's zu meiner Rezension ihres Thrillers, den ich als erstes Werk von ihr gelesen habe). Diesmal gibt es einen Jugend-Fantasy-Roman, der für Katzenliebhaber wie gemacht ist!



Wir begleiten in dieser Geschichte Liz, die mit ihrer Mama zusammen relativ abgeschieden aufwächst, ohne zu wissen, wer ihr Vater ist. "Die Nachtsänger" ist ein bisschen der Bericht über ihre Suche nach ihrer eigenen Biografie und erzählt von Familie und Freundschaft - um die Magie kommt man allerdings auch nicht drumherum.

Wie auch schon in ihrem "stillen Thriller" hat mich die Autorin mit ihrem Schreibstil begeistert. Sie hat (obwohl sie noch sooo jung ist!) eine fantastische Art sich auszudrücken und den Leser auf die bevorstehende Reise mitzunehmen. Die Sprache ist dabei sehr bildlich, ohne kitschig oder künstlich zu wirken und es finden sich so einige Anspielungen auf andere Bücher darin.
Liz ist außerdem eine sehr reife junge Dame, die man wirklich gerne auf ihrer Odyssee begleitet und die weder handelt, wie ein hilfloser Welpe, noch unangemessen viel Selbstbewusstsein besitzt. Eine Protagonistin vom Typ "Kann-ich-mir-als-kleine-Cousine-vorstellen" :P.

Der Storyverlauf im Buch ist konstant spannend, es ist immer was los - trotzdem merkt man an diesem Punkt ein bisschen, dass die Autorin noch sehr jung war, als sie das Buch geschrieben hat (- es wurde jetzt "nachträglich" erst publiziert, nachdem eigentlich schon ein Buch aus ihrer Feder erschienen war. "Die Nachtsänger" ist allerdings schon ein bisschen älter als "Die Schablone"). Liz findet sehr schnell neue Freunde, das "Und was machen wir jetzt?" wird durch doch seehr zufällige Zufälle stets abgefangen und das grande Finale ist dann sehr fix zu einem etwas kitschig-naiven Ende geführt. Das hat zwar meinen Lesefluss nicht gehemmt, weil die Sprache im Buch einen einfach weiter mitzieht, allerdings hätte ich mir da doch ein bisschen mehr bitterbösen Realismus gewünscht.

Nichtsdestotrotz ein sehr unterhaltsames Buch, das ich gerne gelesen habe. Ich bin längst ein Fan von Antonia Wesseling und freue mich schon auf ihre nächsten Neuerscheinungen, da kommt noch so einiges auf uns zu und ich bin stolz, mit "Die Nachtsänger" einen kleinen Einblick in die Anfänge bekommen zu haben. :)
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Antonia C. Wesseling: Die Nachtsänger. Erschienen am 5. August 2016 bei CreateSpace. Kostenpunkt: 9,99€ als Taschenbuch.